G9 jetzt! BW 

Auch Gymnasiasten brauchen Freizeit

Wir möchten das Thema an die Öffentlichkeit bringen und um Unterstützung werben - wir Eltern können viel bewegen.


20.03.18  Offener Brief an Frau Dr. Eisenmann nach der bildungspolitischen Abschlussveranstaltung in Deuchelried - Wangen im Allgäu

Auszug hieraus:

Sehr geehrte Frau Dr. Eisenmann, man weiß, dass Sie momentan die vielen verschiedenen laufenden Schulversuche auswerten, aus ökonomischen Gründen ihre Zahl reduzieren und die bewährten Konzepte „in die Fläche bringen“ möchten!

Sie sagten, der Schulversuch G9 müsse nicht evaluiert werden, da wir eigentlich bereits wüssten, dass G9 funktioniere -
zu welchem Schluss kommen Sie dann bei den so gefragten G9-Modellschulen, deren immens hohe Anmeldezahlen große Schwierigkeiten bereiten, die bereits kostspielige Baumaßnahmen oder sogar die Aufgabe des Modellversuchs aus Kapazitätsgründen zur Folge hatten, während benachbarte G8-Gymnasien ausbluten? 


4.12.17 Offener Brief an Herrn Ministerpräsidenten Kretschmann 

Auszug hieraus:

Sehr geehrter Herr Kretschmann,

die aktuelle bildungspolitische Entwicklung an den allgemeinbildenden Gymnasium in Baden- Württemberg macht mich als Mutter, Ärztin und langjährige Wählerin der Grünen jeden Tag aufs Neue fassungslos, wütend, aber auch ratlos und traurig!

Aus diesem Grund ist es mir ein großes Bedürfnis - stellvertretend für sehr viele andere Eltern - Ihnen diesen Brief zu schreiben.

Zunächst möchte ich Sie - als Vater mehrerer Kinder - fragen, ob Sie sich eigentlich vorstellen können, wie es im Alltag einer Familie heutzutage abläuft, wenn bereits 10jährige Schüler bis 16 Uhr in der Schule sitzen müssen und Jugendliche in der Pubertät auf bis zu 37 Schulstunden in der Woche kommen…?
Falls man nicht zufällig durch Wohnort und Losglück einen der wenigen Modellschulplätze ergattert hat - in der Landkarten-Lotterie für ein G9-Abi. Sozusagen Glücksspirale gegen Hamsterrad!
Im anderen Fall: Wochenarbeitszeiterhöhung um 12% durch G8 - und leider keine Gewerkschaft, die zur Vernunft ruft!
Da müssen Prioritäten gesetzt werden: Fußball oder Pfadfinder, Geige oder NABU, Ministranten oder Freunde!
Schlimm, schon als Kind die Lust am Ausprobieren und Entdecken abgewöhnt zu bekommen, stattdessen ein Leben in Stundenplanzeilen und Zeitplanern  - wie ein Manager.
Großwerden im atemlosen Sprint, immer häufiger mit Kopfschmerzen, Bauchweh, Schlafstörungen!

Persönlichkeitsreifung? - aber bitte im Schnellverfahren!    Gerne weiterlesen unter  Offener Brief an Herrn Kretschmann





hier zum gesamten Download als PDF   kommentiertes Interview Eisenmann - Stuttgarter Zeitung vom 3.11.17





   

18.9.2017  Die heiße Phase des Wahlkampfes steht bevor! 

Konfrontieren Sie Ihre Politiker vor Ort mit dem Thema G9 in BW!

Erst heute verfassten wir nachfolgenden Brief an einen SPD-Landtagsabgeordneten! Unser Brief bezieht sich auf die Stellungnahme des Poltikers im Rahmen einer privaten Korrespondenz, deshalb veröffentlichen wir hier lediglich die Antwort unserer Initiative!

.....Leider repräsentieren die entschlackten Bildungspläne des G8, in die die gymnasialen Unterstufen hochwachsen werden, nicht wirklich das, was man sich von einem allgemeinbildenden Gymnasium wünscht..!

Zumal mit dem Wort “Entschlacken” suggeriert wird, dass der Lehrplan von Ballast und Abfallprodukten eines G9, das viele von uns noch relativ unbeschädigt und auch nicht sichtbar wirtschaftsschädigend durchlaufen haben, befreit werden müsste, eine unglückliche Formulierung - “zeitgemäße Anpassung des Lernstoffs” ist die Formulierung, die wir bevorzugen und diese sollte unseres Erachtens weiterhin zu einer unverändert breiten und qualitativ hohen Allgemeinbildung an den Gymnasien führen!

Die Kinder lernen ja nicht schneller und benötigen auch nicht weniger Zeit zum Üben als vor 20 Jahren... ebenso sind die Anforderungen nach der Schulzeit nicht geringer geworden - wieso also den Kindern weniger Fundament mit auf ihren Lebensweg geben?

Es gibt leider in BW viele Bestrebungen in Richtung gymnasialer Oberstufe an den GMS, möglicherweise mit dem Ziel, die allgemeinbildenden Gymnasien auf lange Sicht zu schwächen und obsolet zu machen - Ähnliches passiert gerade mit den Realschulen.

Diese werden gezwungen, sowohl Realschulniveau als auch Gemeinschaftsschulenniveau (für frühere Hauptschüler, eigentliche Realschüler und - bewusst den neunjährigen Weg wählende - Gymnasiasten) anzubieten.

Die SPD und die Grünen wollen die momentane Situation scheinbar nutzen, ihre Vorstellungen von sozial gerechterer Schule (Gemeinschaftsschule/Ganztagsschule) durchzusetzen, aufbauend auf einem kaputtreformierten allgemeinbildenden Gymnasium! .....

Zum Weiterlesen, bitte klicken


10.7.2017 dritter Offener Brief an die Grünen wurde versandt

.....Über den Erhalt dieser Mail sehr erfreut, musste ich beim Lesen allerdings feststellen, dass Sie überhaupt nicht auf die Argumente unserer Initiative G9 jetzt! BW - stellvertretend für die Mehrzahl der Gymnasialeltern - eingehen....

....So mag es sich erstmal richtig anhören, dass es nicht auf die Zahl der Schuljahre ankommt, sondern darauf, was innerhalb dieser Jahre passiert! 

Aber was passiert denn nun wirklich und welche Folgen bringt es mit sich?

...Unidozenten äußern sich jedoch regelmäßig zu den fehlenden Kenntnissen der Abiturienten besonders in Mathe und den Naturwissenschaften. 

Vom Fehlen der nötigen Reife gar nicht erst zu sprechen……!

Dies wird durch die Notwendigkeit sogenannter Nullsemester zusätzlich belegt.

Hier darf dann das Wissenschaftsministerium zahlen, was das Kultusministerium gespart hat. Oder sogar mehr!

Und wer es sich leisten kann, lässt seine Kinder für mehrere Tausend Euro in Schloss Salem fürs Studium fitmachen..!

Die Straffung der Schulzeit führte zu einer Zunahme der Wochenschulstunden um über 10 Prozent!

Dies macht sich besonders in der Mittelstufe bemerkbar - mit bis zu 37 Stunden in der Woche für die dann pubertierenden jungen Menschen.

Können Sie sich vorstellen, wie es sich anfühlt, um halb vier am Nachmittag im Lateinunterricht zu sitzen - mit 14 Jahren?

Danach schnell nach Hause, noch etwas essen und, wenn die erwachsenen Arbeitnehmer ab 18 Uhr bereits auf dem Sofa chillen, noch Englischvokabeln lernen für die Arbeit am nächsten Tag!

Kinder haben leider keine Gewerkschaft, die für humane, altersgerechte Arbeitszeiten kämpft......  zum weiterlesen bitte klicken



03.07.2017 zweiter Offener Brief an Herrn Kretschmann und Frau Dr. Eisenmann

.......Sehr geehrte Frau Dr. Eisenmann, warum müssen dennoch (fast) 100 % der Gymnasiasten um jeden Preis in 8 Jahren zum Abitur hetzen?

An staatlichen Gymnasien, die sich - bei bis zu 37 Schulstunden in der Woche! - spätestens ab der Mittelstufe klammheimlich zu Ganztagsschulen entwickelt haben? 

Dies kann eindeutig als Versuch der baden-württembergische Landesregierung interpretiert werden, ihr Recht für die schulische Erziehung auszuweiten und damit die Elternrechte zu beschränken, also das Elternprimat zu missachten...... zum weiterlesen bitte klicken

 


Gespräch mit dem Kultusministerium suchen

Termin mit Herrn Haser 3.4.2017: Ein sehr offenes Gespräch. Herr Haser begrüßte die Gründung der Initiative G9 jetzt! Baden-Württemberg und gab Ratschläge wie wir möglichst viele Eltern erreichen können. Er steht auch hinter der Wiedereinführung des G9!

Juli 2017   Ein gemeinsames Treffen mit Frau Dr. Eisenmann ist in Planung.


Anfragen an verschiedene Verbände

Gibt es wirklich Auswirkungen auf die Anzahl der Schüler der Musikschulen oder der Sportverbände seit der Einführung von G8? 

Folgende Anfragen sind im Umlauf:

  1. JMS Jugendmusikschule Württembergisches Allgäu 28.3.2017 - Juli 17 leider gab es noch keine offizielle (website taugliche Rückmeldung
  2. wfv -Württembergischer Fussballverband 28.3.2017  s.o


offener Brief an Frau Dr. Eisenmann Ministerin für Kultus, Jugend und Sport

Sehr geehrte Frau Dr. Eisenmann, 

als Mutter zweier schulpflichtiger Kinder möchte ich mich in meiner Enttäuschung und meinem Unverständnis gegenüber der momentanen Bildungspolitik in Baden- Württemberg in einem Offenen Brief an Sie wenden! 

Unser 13jähriger Sohn besucht die 8. Klasse eines staatlichen Gymnasiums in Heidelberg.
Er hat eine 36 Schulstunden Woche zu absolvieren, die nach Unterricht an drei Nachmittagen freitags um 15:30 Uhr endet....

....Jetzt gibt es allerdings bange Gedanken: wie lange wird die Kraft reichen, wie soll der Junge das alles schaffen, zumal auch noch in der Pubertät......?    

weiterlesen20161204_Offener_Brief_G9_ohne.pdf

Anfrage an das Kultusministerium des Landes vom 25.1.2017

Sehr geehrte Damen und Herren, 

welche Schritte müssen unternommen werden, um ein Gymnasium des näheren Umkreises von Wangen im Allgäu die Möglichkeit zu geben, ebenfalls einen G9 Zug wieder einzuführen? 

weiterlesen:   b250117_anfragekm.pdf

Antwort des Kultusministeriums von einer Oberstudienrätin vom 31.1.2017

Sehr geehrte Frau Fellner, 

...Die Verkürzung der Gymnasialzeit von neun auf acht Jahren wurde unter anderem deshalb beschlossen, weil deutsche Hochschulabsolventen im Vergleich zu ihren Kommilitoninnen und Kommilitonen..
......Von unseren Gesprächen vor Ort wissen wir, dass die meisten Schülerinnen und Schüler mit dem achtjährigen Gymnasium gut zurechtkommen. ...Rückmeldungen von Eltern sowie von Schülerinnen und Schülern, die von einer erhöhten Belastung durch eine Verdichtung der Lerninhalte und durch lange Schultage sowie vermehrten Nachmittagsunterricht - vor allem in der Mittelstufe - sprechen.
 weiterlesen:  c310117antwortkm.pdf